Willkommen bei risflecting©,
dem Entwicklungspool für Rauschkultur und Risikokompetenz!

Risflecting ist ein pädagogischer Ansatz, der die menschlichen Bedürfnisse nach Rauscherfahrungen und Risikosituationen ernst nimmt. Durch bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Person, dem sozialen Umfeld und der Substanz / dem Risiko-verhalten soll ein bewusster Umgang mit Rausch- und Risikosituationen erreicht werden.

Risflecting is a new pedagogic strategy to optimise risk- and ecstasy-behaviour. For a short look at the basic concept click here.

Risflecting basiert auf einem Konzept, das Sie auf dieser website einsehen können.

Durch wissenschaftliche Forschungen und Literaturrecherchen zu Rausch und Risiko entstand im Jahr 2002 eine Studie, die die praktische Umsetzung von risflecting in der Jugend- und Präventionsarbeit qualifizieren soll.

Gerald Koller: Risikopädagoge, Zusammendenker, changemaker

Gerald Koller hat 25 Jahre seines Arbeitslebens als Fachberater, Referent und Autor im Brückenbereich zwischen Gesundheit und Kommunikation verbracht - und dabei Baupläne für die präventive Arbeit mit Jugendlichen entwickelt, die europaweit Anwendung finden. Nach seiner Mitarbeit beim Aufbau der modernen Suchtprävention in Österreich und der peer group education in verschiedenen europäischen Regionen sah er die pädagogische Aufgabe, das Bedürfnis von (jungen) Menschen nach Rausch und Risiko als Entwicklungspotential zu erkennen - und ihnen Möglichkeiten in die Hand zu geben, ihren Umgang damit zu kultivieren. Die dabei notwendige Ent-tabuisierung öffnet den Weg von der Bewahrungs- zur Bewährungspädagogik. Auf ihr basiert risflecting, der von Gerald Koller entwickelte Ansatz der Rausch- und Risikopädagogik. Heute wird im gesamten deutschsprachigen Raum dieses Konzept von ausgebildeten Fachleuten in Schulen, Betrieben, Beratungseinrichtungen, Jugendzentren, Freizeitparks im Dienste der Sucht- und Gewaltprävention, der alpinen und der Verkehrserziehung angewandt und weiter entwickelt.

Für seine Entwicklungsarbeit wurde Gerald Koller von Ashoka, der weltgrößten Organisation für social change, zum Ashoka fellow berufen.

zum Film


Im Rahmen der risflecting-Lehrgänge wurden models of good practice, entwickelt, die die Einsatzmöglichkeiten dieses pädagogischen Ansatzes zeigen.

Das risflecting-Konzept hat in nur 6 Jahren erfolgreich Einzug in die präventive Jugendarbeit gehalten Die theoretischen, praktischen und methodischen Grundlagen werden in 2-semestrigen Lehrgängen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Südtirol angeboten und begleiten PraktikerInnen auf Ihrem Weg zum/r "risikopädagogischen BegleiterIn / Master of Ceremony (MC)". Inzwischen arbeiten bereits einige europäische Projekte in der Drogenarbeit, Suchtprävention, Sportpädagogik und der Sozialen Arbeit auf Grundlage des risflecting-Ansatzes. Wenn Sie sich über unsere Veranstaltungen informieren wollen, klicken Sie bitte hier.

Träger der fundierten Weiterentwicklung von risflecting sind 5 Einrichtungen der außerschulischen Jugendarbeit:

Jugendreferat Wien
Akzente Salzburg
Amt für Jugendarbeit der Provinz Bozen-Südtirol
Alpenverein ÖAV
Landesjugendreferat Steiermark
pfeil Büro Vital

Mehr als einen Klick braucht es, um den integrativen Ansatz von risflecting, der einen optimierteren Umgang mit Rausch- und Risikosituationen erreichen möchte, weiter zu entwickeln: Gespräche, Austausch, Diskussionen - es braucht also Kommunikation! Ihre Meinung, Ihre Anfrage oder Ihr Informationsbedürfnis können Sie uns gerne mailen ...

Gute Reise im Pool !

 

Gerald Koller

risflecting focal point
gerald.koller@qualitaetleben.at
+43(0)664-1972841

 
 
So hatten wir eine gute Stunde. Wir saßen in einem Zimmer, das Wohn- und Schlaf­raum, Küche und Kinderstube der Lehrerfamilie war. Man sah durch die Tür und durchsonntes Platanengeäst auf die Häuser des Dorfes. Wir aßen und tranken, und schnell war der Schritt hinüber ins Beflügelt-Erhobene getan, der hierzulande so leicht fällt. Das Trinken ist hier etwas anderes als droben im Norden. Obwohl man weniger trinkt, ist der Tag und das Leben mehr auf den Wein und den Aufflug ge­stellt. Man trinkt nur zum Essen; das Trinken für sich ist fast unbekannt. Man trinkt auch mehr unter Tags, nicht abendlich-häuslich hinter den Türen; die Steigerung durch den Wein mischt sich in eins mit dem Rausche von Sonne, Mittag und Licht. Denn die Menschen sind rauschig, womit die Bereitschaft gemeint ist zum leichten Hinübertritt in ein Gehoben-Gelöstes – der Blick in den doppelten Grund aller Dinge – wenn Phantasieblütenwind in die Segel der Seele fällt und das Leben zur großen Weltfahrt wird.
Wir sprachen. Ein Huhn lief mitten durchs Zimmer.


Erhart Kästner aus „Kreta“ (1943)